Bettet euch in das Göttliche ein

Guru: Jeder, mit dem man spricht, will Meditation lernen. Die letzten zwei Tage sprach ich im allgemeinen darüber, was man tun sollte, was man nicht tun sollte, wie man sich verbessern kann, ehe man anfängt zu meditieren.

Ich weiss, dass ihr es eilig habt, euch und den Geist zu kontrollieren. Aber den Geist zu kontrollieren bedeutet, dass ihr die unverarbeiteten Gedanken überwinden müsst. Warum sind sie nicht verarbeitet? Weil ihr nicht genug Zeit damit verbracht habt, sie zu perfektionieren. Eure Handlungen, was ihr tun solltet, wie ihr sie tun solltet, euch über die Ursachen und Wirkungen klar werden, die ihr in euer Leben hineinbrachtet. Ihr müsst sie perfektionieren, sie verarbeiten.

Seid präsent 

In anderen Worten, seid präsent, seid nicht woanders. Wenn ihr euer Essen zu euch nehmt, esst es und erfreut euch daran. Wenn ihr arbeitet, dann arbeitet, seid dort wo ihr arbeitet, in Perfektion. Wenn ihr spielt, dann amüsiert euch und seid dort präsent. Wenn ihr euren Partner liebt und euer Geist woanders ist, dann bekommt ihr einen Stoss, weil sie dann sagen wird: Lieber Gott, du bist nicht hier. Das Gleiche ist mit den Mädchen. Sie werden sagen: „Wo bist du? Du weisst nicht, was du tust.“ 

Alles hat eine Vibration. und wenn du sehr sensibel bist, so kannst du diese Vibration auffangen. Deine Aufgabe besteht darin, all das zu perfektionieren, was du tust. Sei ganz präsent.

Sei in deinem Leben wie ein Postbeamter. In der Post gibt es Fächer und der Postbeamte sammelt die ganze Post und die Briefe und legt sie ordentlich hin, damit er diese Briefe an die richtigen Adressen schicken kann und nicht hin und her geht…  Am Ende erkennt er, dass er genug davon hat, die Post auszuliefern und sie gelangt in die Rinne.

Der Geist reagiert genau so. Er hat davon genug, wenn er nicht die Kraft, hat sich zu konzentrieren und da ist, wo du dich befindest.

Viele von euch gehen einer besonderen Tätigkeit nach, therapieren und studieren auch. Wie könnt ihr all das absorbieren, was ihr tut? Ich zeige euch ein gute Möglichkeit. Schafft ein Bild in eurem Geist, das damit verbunden ist, was ihr in euer System zu absorbieren versucht. Wenn ihr jetzt etwas Besonderes studiert und von einem Wort zum anderen geht, dann schafft ein Bildnis und konzentriert euch und entwickelt die Kraft der Konzentration auf diese Weise.

Und am Ende geht wieder zurück und seht, ob ihr euch an dieses Bildnis erinnern könnt. Und auf diese Weise taucht in eurem Geist ein ganzes Bild auf. Dieses Bild wird länger in eurem Geist verbleiben, als wenn ihr ohne Konzentration lest, denn ihr werdet nichts absorbieren.  Das wird euch helfen, mit grösserem Erfolg zu studieren, als wenn ihr nur zu euch sagt: Nun ja, ich werde lesen. Die Menschen lesen und hoffen, ihr ganzes Programm zu beenden, um die Prüfung zu bestehen, die sie wollen. Aber die Hälfte davon, die sie gelesen haben, haben sie gar nicht absorbiert, weil sie nicht das Bild in ihrem Geist geschaffen haben, von dem, was sie lesen und dieses nicht assimiliert haben. Sie sagten: Ah, diese Behauptung sagt das: ich will das Bild in meinem Geist erschaffen. Es ist die Kraft der Konzentration.

Gott anzubeten ist genau so. Du schaffst dir einen Eindruck von Gott, ein Bildnis Gottes, sei es Christus, Krishna, oder sei es nun ein Aspekt, den ihr aussuchtet von Maha Lakshmi, Saraswati. Wenn du das Bildnis in deinen Geist gelegt hast, kannst du dich auf dieses Bild zu jeder Zeit konzentrieren.

Du musst das Bild anschauen. Du bist Maha Lakshmi, du hältst zwei Lotusse und du sitzt auf diese Weise. Eine Hand segnet und aus der anderen Hand strömen Franken heraus. Auf diese Weise hast du ein klares Bildnis von Maha Lakshmi.

Dann bekommst du das Bildnis von Saraswati, wie sie die Veena spielt. Dann schliesst du deine Augen und sagst:  Jetzt will ich mich auf die Göttliche Mutter konzentrieren, die Maha Lakshmi oder Saraswati oder Durga oder Kali oder Christus ist oder irgendein Aspekt von Krishna. Dann bring diesen Eindruck des Göttlichen gerade in deinen Geist. Wanke nicht und sage: „Jetzt will ich Krishna sehen, ich will sehen, wie er die Flöte spielt.“

Nutze die Kraft der Konzentration 

Diese Kraft der Konzentration befähigt dich, dich durch durch das Äther mit dem Göttlichen zu verbinden. Am Anfang ist es für dich wie Schauspielerei. Wenn du dich aber mehr und mehr und mehr konzentrierst, was dann passiert, dann beobachtet das Göttliche, wie du dich konzentrierst und sagt sich: „Er versucht es, also geben wir ihm ein bisschen Shakti und Kraft.“

Dann gibt das göttliche dir ein klareres Bild, nicht das Bild, dass du ursprünglich sehen wolltest, weil das verblassen würde. Aber bald wird das ein unterschiedliches Bild werden, welches das Göttliche dir präsentiert.

Mit anderen Worten hast du dein Chakra geöffnet. Dein drittes Auge und die Kraft der Konzentration wird dich befähigen, eine Einladungskarte an das Göttliche zu schicken. Und diese sagt dann: „Komm zu mir, ich brauche dich. Ich übernehme meinen Teil der Rolle durch meine Konzentration.“

Die ganze Zeit über musst du dir sagen: „Ich werde nicht tagträumen, ich werde mich konzentrieren. Wenn du Tagesträume hast, dann musst du dir sagen: Halte an. Weil es dich nirgendwo hin bringt. Du wirst nur eine schlechte Angewohnheit bekommen und schliesslich deinen Freunden sagen: Oh, ich meditiere fünfundvierzig Minuten, oh ich meditiere eine oder zwei Stunden. Mm… Meditation…

Ich möchte Resultate von eurer Meditation. Ich möchte Erfolg, so dass euer Geist in der Lage und fähig ist, sich zu konzentrieren. Haltet euch nicht selbst zum Narren. Ihr könnt Gott nicht täuschen, also täuscht euch nicht selbst. Ihr werdet nichts erreichen. Ihr werdet nur eure Zeit vergeuden und euch in eine schlechte Angewohnheit involvieren.

Ich habe Menschen gesehen, die sich Mönche nennen, die meditieren und mit den besten Vorsätzen der Welt beginnen. Wenn ihr euch hinsetzt und euch sagt: Oh, du meditierst, jedoch nach einer kurzen Zeit (Guru macht eine visuelle Bewegung, vielleicht wie sein Kopf vom Einschlafen herunterfällt, und die Devotees lachen)

Der Grund dafür ist, dass der Sauerstoff Gehalt in deinem Blut gefallen ist, und du musst nun das Gehirn stimulieren. Das Gehirn braucht diese Stimulierung, damit die Person wach und aktiv in ihrem Geist wird.

Pranayama hilft eurem Geist, sich auf eine Sache zu konzentrieren

Du  musst Pranayama machen. Du musst Atemübungen machen, was sehr wichtig ist. und dies musst du beibehalten, während du dich konzentrierst. Jetzt werde ich euch lehren, wie man Pranayama macht und sich zur gleichen Zeit konzentriert.

Bevor wir das tun, möchte ich, dass ihr gerade sitzt. Haltet euer Rückgrat gerade. Das sind Mudras. Diese sind … So solltet ihr sitzen und meditieren. Das ist die Haltung, für euch Gnade zu erhalten. Entspannt euch in einer Position, die angenehm ist und bei der ihr euch eures Körpers bewusst seid.

Sucht euch immer einen Platz aus, wo ihr meditiert, aber keinen öffentlichen Platz, an dem ihr die Vibrationen anderer Leute auf euch zieht, weil ihr die Chakras öffnet. Wenn ihr das Chakra öffnet, dann werdet ihr verletzlich, wenn einige… Dann entsteht eine sehr starke Vibration, dann ist Aggression. Diese Vibration kann ein Hindernis für eure Meditation werden, daher sucht euch einen Platz aus, an dem ihr zu allen Zeiten meditieren wollt und reserviert ihn exklusiv für euch selbst.

Zeigt euren Freunden nicht, wo ihr meditiert, weil sie dort eine Zeitbombe hinterlassen, wenn sie gehen. Ihr wisst nicht, wo sie vorher waren. Sagt immer zu euch selber: „Das ist mein spezieller Platz, und ich will niemanden in der Nähe dieses Platzes.“

Wenn ihr draussen wart und ihr mit Vibrationen von ausserhalb in Kontakt kamt, so badet oder nehmt eine Dusche. Wechselt eure Kleidung, weil sich alle diese Vibrationen in euren Kleidungsstücken in eurem Leben festgesetzt haben. Wasser ist ein guter Leiter. Er entfernt alle diese Vibrationen und neutralisiert die Wirkung dieser Vibrationen.

Bereitet euch auf die Meditation vor

Wenn ihr aufgeregt wart, ärgerlich, oder ihr wart auf der Autobahn oder saht fern, dann lasst diese Impulsen sich beruhigen, die sich in eurem Geist festgesetzt haben, dann nehmt euch mindestens eine halbe Stunde Zeit.

Setzt euch danach in Meditationsposition hin, wie ich es euch sagte, und chantet den Namen des Herrn. Den Namen Gottes – Hari Om – oder irgendein Mantra zu chanten, das ihr kennt, ist vorteilhaft für euch und wenn ihr es mögt, chantet es. Chantet es auf eine solche Weise, dass es in eurem ganzen Körper vibriert. Ihr müsst euch auf eine solche Weise mit dieser Vibration umhüllen, dass sie euch von ausserem Einfluss schützt. Und das ist ein wichtiger Teil, bevor ihr meditiert.

Geht nicht an einen öffentlichen Platz, wo Gruppen von Menschen versuchen zu meditieren. Wenn ihr meditiert habt und die Meditation gelernt habt und damit erfolgreich wart, dann werdet ihr nur euren Geist verwirren, weil ihr diese Vibrationen von dem unruhigen Geist aufnehmt. Sie werden in euren Geist hineinkommen und es wird eine lange Zeit dauern, bis ihr sie verdaut habt.

Wenn ihr in einer Gruppe meditieren wollt, dann sucht euch mit grosser Vorsicht die Menschen aus, mit denen ihr meditieren wollt. Also nicht, weil ihr sie mögt, sondern weil sie ehrlich sind, und weil sie den Lebensstil einer Person haben, die sich spirituell entwickelt.

Prüfe es und sagt euch, praktiziert diese Person wirklich gute Meditation und Yoga oder spricht sie nur, um zu reden? Ich will die Resultate im Lebensweg des Menschen sehen, und er muss sich ändern. Das Resultat findet man im Ergebnis und der Beweis einer guten Meditation und Disziplin zeigt sich im Lebensstil des Individiums. Alle Menschen entwickeln sich. Ihr werdet nicht den gleichen Fehler zweimal machen.

Ihr habt nur dann die Fähigkeit euch zu ändern, wenn ihr euch konzentriert und das Gelernte in eurem Leben anwendet.


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