Wie kann Kontemplation emotionale Muster verändern? 

Devotee: Wie kann Kontemplation emotionale Verhaltensmuster verändern? 

Guru: Durch Kontemplation wirst du dir über die Ursachen und Wirkungen bewusst, die du durch deine Emotionen in Bewegung gebracht hast. Und das erinnert dich daran, zu dir selber zu sagen: Jetzt werde ich mich auf eine bestimmte Weise verhalten. Ich habe mich so benommen und viel Ärger für mich und meinen Partner oder meine Freunde verursacht. Ich habe die Kraft, dies zu ändern, also werde ich mein Verhalten ändern.

Du bist der Architekt, sowohl von Schmerz, als auch von Vergnügen. Du kannst deine ganze Aura und dein Verhalten ändern. Kein anderer als du alleine kannst das für dich bewerkstelligen. Also schau dir das jeden Tag zehn Minuten an.

Setz dich hin und sage: Von diesem Augenblick an, da ich aufstand, wie war mein Benehmen? Was waren die Vibrationen, die ich verursacht habe? Was tat ich? Wie reagierten meine Freunde? War ich kritisch? War ich aggressiv? Hatte ich Verständnis? Hatte ich Mitgefühl? 

Kreiert harmonische Schwingungen 

Und durch diesen Prozess des Verstehens, den ihr in Bewegung gebracht habt, könnt ihr euch verbessern. So muss der Weg sein. Dann werden die Emotionen durch dich kontrolliert, und nicht sie kontrollieren dich. Ok? Das ist Kontemplation. Wir alle machen Fehler, aber auf diese Weise können sie erkannt und korrigiert werden.

Zunächst, wenn du dich auf diesen Weg begibst, funktioniert nur dein Geist, und du knüpfst eine Beziehung mit dem Göttlichen. Dann wird das Göttliche zu dir sagen: „Du hast dich bemüht, ich werde die Kontrolle übernehmen und dich weiter leiten.“

Dann werde ich zu einem anderen Guru gehen müssen. Du wirst mein Guru sein. Dann besitzt du Weisheit. Bringe die Weisheit aus dir heraus. Dein Intellekt wurde zur Seite gedrängt, du bist kopflos. Das ist der Grund, warum du dich auf diese Weise verhältst. Sei bewusst und erlaube dem Intellekt, zu deinem Geist zu sagen: „Hey, du kannst dich nicht auf diese Weise benehmen. Du musst kontrolliert sein und du musst Vibrationen schaffen, die harmonisch sind.“

So möchte ich, dass du dich entwickelst. Jeden Tag sollst du zu dir selber sagen: wohin gehe ich? Was will ich? Erreiche ich mein Ziel? Dies sind die Fragen, die du dir stellen musst. 

Der Glaube an uns selbst hilft uns, ruhiger zu werden

Satyam, Dharma, Shanti, Prema. Absolute Wahrheit. Gott ist ein Spiegel, den er vor dich hält und sagt: „Komm schon.“ Durch die Entdeckung absoluter Wahrhaftigkeit wirst du erfahren wer, du wirklich bist und was du tun willst.

Du musst in dir selbst folgendes Gefühl entwickeln: „Ich weiss, wer ich bin. Keiner muss mir sagen, wer ich bin.“ Das ist es, was Spiritualität für mich bedeutet. Du musst das Dharma befolgen. Dharma bedeutet deine Philosophie des Lebens. Ich werde sie nicht ändern oder dir sagen, was du tun musst. Aber du musst eine Lebensphilosophie haben, die du durch deine eigene Vernunft entwickelst.

Du kannst Christ, Hindu, Moslem ect. sein. Egal, was du bist, aber beginne damit, und tue es. Du musst es tun, denn das ist die Grundlage, auf der du deine Arbeit und deinen Fortschritt gründest.

Selbst wenn du keinen Glauben hast, aber tief in deinem Innern an dich selbst glaubst, reicht das. Aber glaube an dich selbst. Wenn du nicht an dich selbst glaubst, dann frage dich: Wohin gehe ich, und was will ich nach diesem Leben tun? Was will ich für das Wohl der Menschheit und der Welt hinterlassen? Das sind die Fragen, die an erster Stelle in deinem Geist sein müssen.

Jede Erfahrung im Leben formt unseren Charakter. Du musst dich niemals in die Emotionen involvieren, die dich umgeben, ob es nun Mitglieder der Familie, oder die Menschen sind, die du liebst. Liebe es, deinen Geist ruhen zu lassen.

Du musst die Kontrolle über dein Schiff haben. Wenn der Ozean über dein Deck schlägt, darfst du das Schiff nicht verlassen, sondern du musst in der Lage sein, es in ruhigere Gewässer zu überführen, sonst hast du versagt.  Dein Schiff wird im Ozean des Samsara herumgewirbelt werden, aber du musst die innere Kraft und Überzeugung in dir haben und sagen: „Ich bin der Herr meines Schiffs und ich werde es in ruhige Wasser steuern, und ich werde anderen helfen, das gleiche zu tun.“  


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