Die Natur Gottes ist in den Elementen verkörpert

Die göttliche Natur zeigt sich in den Elementen. Nichts existiert getrennt vom Göttlichen, alle Planeten und Sonnen sind Teil des Göttlichen. Die Natur des Göttlichen ist das Leben, das sich ständig wandelt, bewegt und selbst gebiert. Die Natur Gottes ist Mitgefühl und Verständnis, denn alles, was geschieht, was aus ihm selbst geboren wird, durch ihn, in ihm, ist Teil seiner selbst. Alles ist in Entwicklung begriffen, von der kleinsten Zelle an, die wir mit blossem Auge nicht sehen können. Sogar die Berge und die Steine sind lebendig, durchdrungen von Energie. Selbst das, wovon ihr glaubt, dass es keine Energie in sich trägt, oder von dem ihr glaubt, ihr hättet es selbst erzeugt, ist Teil dieser Energie. Jedes einzelne Etwas, nichts ist davon ausgeschlossen.  Man kann Gott nicht heraus isolieren Es amüsiert mich, wenn Leute versuchen, Gott zu separieren und auf einen Thron zu setzten oder ihn im Himmel platzieren. Dies ist nicht nur ein Ausdruck von Unwissenheit, sondern es geschieht auch mit dem Zweck, einen Teil der Kreation für ihre eigenen Zwecke zu nutzen ohne das Göttliche in diesem speziellen Teil der Kreation zu ehren. Die Berge, die Flüsse, die Sonne - alles ist Gottes Natur. All das ist in Gott verkörpert.
Manchmal betrachte ich Gott, wenn ich bete und bin amüsiert. Ich sage dann: "Wir versuchen so sehr, dich in eine Formel zu bringen, die der menschliche Geist begreifen kann - sodass wir deine Weite und Tiefe verstehen können und uns angenehm beruhigt fühlen von der Idee und dem Konzept, von dem wir glauben, dass es dich repräsentiert."
Daher kreieren Künstler Gott auf einem Thron sitzend mit einem schönen Bart - den Gott im Recht, den Gott in der Kreation, den Gott des Bewahrens, den Gott der Zerstörung und so weiter, all dies und viel mehr repräsentiert die Persönlichkeit Gottes. Im  Sanatana Dharma sind wir sehr weit darin gekommen, Gottes Natur zu beschreiben. Du bist männlich. Du bist weiblich. Du bist die Dualität aus beidem, in jedem einzelnen Menschen. Jeder Einzelne - mancher mehr als der andere - lernen, mit dem Leben zurechtzukommen. All das ist Teil der Natur Gottes. Gottes Persönlichkeit ist Teil deiner selbst. Betrachtet das auf der Ebene der Zellen, aus denen ihr besteht. Alles wandelt sich, vermehrt sich, wird zerstört oder kreiert. Betrachtet zum Beispiel eure Leber: in sechs Wochen wird sie nicht mehr die gleiche sein, die Zellen haben sich dann komplett erneuert. Alles in dieser Welt, welche die Verkörperung Gottes ist, unterliegt diesem Drama der Veränderung,  Aber es gibt eine Ordnung und ein Richtungsgefühl, einen höheren Sinn und Zweck für diesen menschlichen Körper, ebenso wie für die gesamte Kreation. Wenn man übersteigt, dass man einen menschlichen Körper hat realisiert man, dass dieser Körper alle Berge, Täler, Sonnen und Energien des gesamten Universums in sich trägt im Sonnengeflecht. Diese gesamten Schichten und Strukturen der Existenz - eine Million von Sternen in einer Krone aus purem.. eine Million Sonnen erstrahlen für die Person, die eins wird mit all diesen Facetten, mit Gott. Alles ist Teil Gottes Daher sind wir allesamt angezogen von den Bergen, denn sie sind eine Replik der Kraft und Energie Gottes. Sie rufen uns auf, uns zu sammeln, uns zu stärken und damit die Berge in uns mit den Bergen draussen zu identifizieren. Die Berge und Flüsse in unserem Inneren sind mit der Totalität des Gottesbewusstseins des ganzen Universums identifiziert.
Mars, Venus, Jupiter, all diese Planeten, die flüssige Lava, sind Teil von Gottes Natur, sie alle sind seine Verkörperungen.
Den Menschen, die sagen, "ich will Gott kennen lernen", sagen wir, dass es ihren Verstand sprengen wird, wenn sie Gott in dieser Form sehen würden. Als Krishna sich Arjuna als Dashavatar, als die Manifestation der gesamten Kreation gezeigt hat, war es zuviel für seinen Verstand. Arjuna sagte: "Mein Herr, ich präferiere dich in deiner menschlichen Form, so wie ich dich kenne, als meinen Freund."Und dann sagt man sich: "Ja, es ist einschüchternd für dich, in deinem jetzigen Entwicklungsstand, Gott in seiner Totalität zu entdecken." Wenn man seine spirituelle Reise beginnt und sich mit der Gnade und Kraft Gottes in einem grösseren Mass identifiziert, dann ist man in der Lage, diese Energie zu schöpfen, denn Gott ist Mahashakti. Mahashakti bedeutet die Kraft der Schöpfung. Mahashakti ist in mir, in dir, in allem. Ohne Mahashakti gäbe es keinen Frühling, denn da wäre keine Leben, kein Neubeginn. Glaubt ihr, Mahashakti gäbe es nur hier auf diesem Planeten? Nein. Mahashakti ist in allen Planteten, die sichtbar sind und darüber hinaus. Sie ist omnipräsent und allwissend. Sie ist die Verkörperung des Göttlichen und sie erzeugt überall, in allen Planeten des gesamten Universums, Wachstum und Veränderung. Der Mensch denkt, eines Tages wird die Welt enden. Von welcher Welt ist da die Rede? Das Leben existiert in Gott. Gottes Kraft, Shakti und Lebenskraft wird neue Planeten kreieren, nicht nur einen. Wir tragen also diese Lebensenergie in uns, die der Mensch so grosse Angst hat, zu verlieren. Wer weiss, wie viele Marsianer ich hier gerade vor mir sitzen habe. Du könntest von der Venus sein, von irgendeinem anderen Planeten. Und welchem gegenüber könntest du dich dann nationalistisch fühlen? Ihr seht also, wenn man alles im Kontext der Evolution betrachtet -  meine Güte! - ich habe nun schon acht Minuten damit verbracht, euren Geist auf das göttliche Bewusstsein einzustimmen. Man ist sich dann der Kraft, die einem inne wohnt, bewusst und man identifiziert sich gänzlichen mit dem universellen Gottesbewusstsein. Dann kann man diese Energie nutzen und das ist meine Aufgabe. Wenn ich euch Shakti gebe, dann identifiziere ich mich mit dem Gottesbewusstsein und gebe die göttliche Energie an euch weiter und euer ganzes Wesen wird transformiert, damit ihr innere Befreiung findet im göttlichen Bewusstsein.  
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